Vorstellung unserer neuen Jugendreferentin Laura Lehmann

Unsere neue Jugendreferentin ist eigentlich gar nicht mehr so neu: Seit 2025 hatte sie das Amt bereits kommissarisch inne – und wurde nun auf der letzten Jahreshauptversammlung ganz offiziell gewählt. Mit ihren 23 Jahren ist Laura aktuell das jüngste Mitglied unserer Vereinsführung – frischer Wind also inklusive!

Beruflich ist sie gelernte Erzieherin und stellvertretende Leiterin im Hort für Schulkinder in Abtsgmünd. Sie wohnt in Schechingen und wenn sie nicht gerade organisiert, plant oder motiviert, findet man sie beim Campen, beim Treffen mit Freunden – oder in der Küche beim Kochen und Backen.

Camping liegt Laura quasi im Blut: Seit 2004 ist sie Camperin. Anfangs noch mit ihren Eltern im Zelt unterwegs, ist sie seit 2007 fester Bestandteil des Campingplatzes in Göggingen – und damit mitten in der Camperfamilie des CCWW aufgewachsen. Kein Wunder also, dass sie besonders die Natur und das gesellige Miteinander am Campen liebt.

Im Januar 2026 durften wir sie nun auch offiziell als eigenständiges Mitglied in unsere große CCWW-Camperfamilie aufnehmen – ein Schritt, der längst überfällig war.

Ihre Motivation für das Amt der Jugendreferentin? Ganz klar: Sie möchte Kindern und Jugendlichen die Freude am Camping weitergeben – so, wie sie sie selbst erleben durfte. Schritt für Schritt möchte sie die Jugend an das Camper- und Vereinsleben heranführen und mit der Jugendhütte einen zentralen Treffpunkt mit echtem Wohlfühlcharakter schaffen.

Von ihren Vorstandskollegen wünscht sie sich offene Kommunikation, vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Und auch für alle Vereinsmitglieder hat sie stets ein offenes Ohr – verbunden mit der Hoffnung auf ein starkes, hilfsbereites Miteinander bei Veranstaltungen und im Vereinsalltag.

Ich wünsche Laura viel Erfolg und ganz viel Freude in ihrem neuen Amt. Wobei „neu“ eigentlich relativ ist – schließlich kennt sie den CCWW von klein auf, hat die Jugend bereits aus anderer Perspektive kennengelernt und weiß genau, wie der Osterhase – oder war’s der Nikolaus? – bei uns langläuft.

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 14. Februar 2026

Wenn 97 stimmberechtigte Mitglieder, dazu Vertreter des LV Württemberg sowie Abgesandte von Feuerwehr, Schützenverein und Sängerbund zusammenkommen, dann darf man Großes erwarten – und bekam es auch. Die diesjährige Jahreshauptversammlung hatte durchaus das Potenzial für einen Eintrag ins vereinsinterne Ausdauerprotokoll. Kein Wunder, standen doch gleich zwei emotional aufgeladene Themen im Raum: die Anträge zur Erhöhung der Stellplatzgebühren beziehungsweise zur Einführung einer Investitionsabgabe – und die mit Spannung erwartete Fragerunde zum Nutzen des DCC für unseren Verein.

Nach den Berichten der 1. Vorsitzenden, der Referenten und des Datenschutzkoordinators richteten sich viele Blicke erwartungsvoll auf den neuen Kassier Alexander Heilig. Und er lieferte: Statt trockener Zahlenwüste präsentierte er eine anschauliche, verständliche und angenehm strukturierte Übersicht über Investitionen, Einnahmen und Ausgaben. Plötzlich machten selbst Kolonnen und Summen Spaß. Matthias Knoll verlas anschließend den Bericht der Kassenprüfer und empfahl die vorbehaltlose Entlastung des Vorstands. Diese wurde von Friedrich Reupke, dem 1. Vorsitzenden des Schützenvereins Göggingen, routiniert durchgeführt.

Es folgte ein Ehrungsmarathon, der seinem Namen alle Ehre machte. Touristikreferent Alexander Koch zeichnete die erfolgreichen Rallye- und Ausfahrt-Teilnehmer aus, Petra Koch bedankte sich bei den Vorstands- und Ausschussmitgliedern für deren engagierte Arbeit – stilecht mit einer CCWW-Powerbank als Energielieferant für kommende Aufgaben.

Sportlich wurde es ebenfalls: Sylvia Lauer überreichte Medaillen und Urkunden an die Sieger der zahlreichen Sportveranstaltungen. Heiko Lehmann ehrte die Teilnehmer – und die Schiedsrichter – des Caravanturniers 2025. Den Pokal nahm er dabei gleich selbst mit nach Hause, da er als einziger Teilnehmer in die Wertung gekommen war.

Für langjährige Clubmitgliedschaft wurden Jana und Dietmar Werner (20 Jahre) sowie Christl und Andreas Springer, Helga und Gerhard Fehn sowie Sylvia und Matthias Knoll (30 Jahre) geehrt. Zwei besondere Auszeichnungen gab es für langjährige Ausschusstätigkeit: Heiko Lehmann für 20 Jahre und Winfried Wehde für beeindruckende 25 Jahre Engagement.

Die Anträge von Kurt Janot zur Erhöhung der Stellplatzgebühren und zur Einführung einer Investitionsabgabe sorgten im Vorfeld wie erwartet für intensive Diskussionen. Nach ausführlichem Meinungsaustausch wurden beide Anträge schließlich in geheimer Wahl abgelehnt – Demokratie in ihrer lebhaftesten Form.

Bei den Neuwahlen wurde Laura Lehmann, bislang kommissarische Jugendreferentin, offiziell ins Amt gewählt. Petra Müller wurde als Pressereferentin in ihrem Amt bestätigt. Als Kassenprüfer bleiben Matthias Knoll und Tobias Umminger im Amt, Jana Werner unterstützt künftig als Ersatzkassenprüferin.

Unter „Verschiedenes“ ergriff der 1. Vorsitzende des LV Württemberg, Heiko Bergerhoff, das Wort. Er gratulierte den Gewählten, lobte die engagierte Vereinsarbeit des CCWW und stellte sich gemeinsam mit LV-Kassenwart Sebastian Zahler den kritischen Fragen zur DCC-Mitgliedschaft.

Am Ende blieb das Fazit: eine lange, intensive, aber lebendige Versammlung – mit engagierten Diskussionen, klaren Entscheidungen und vielen Ehrungen. Und wer bis zum Schluss durchgehalten hat, durfte sich nicht nur bestens informiert fühlen, sondern hatte sich definitiv auch einen Kaffee (oder etwas Stärkeres) redlich verdient.

Ausflug zum Erwin Hymer Museum

Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, machte sich eine fröhliche Reisegruppe von 35 Vereinsmitgliedern des CCWW auf den Weg zum Erwin Hymer Museum. Das von unserem Touristikreferenten Alexander Koch bestens organisierte Event bildete den Auftakt einer neuen Ausflugsreihe unter dem Motto: „Der Welzheimer Wald fährt aus!“ – und das wörtlich.

Um 11:30 Uhr startete der Bus voller guter Laune, Vorfreude und ein paar wichtiger Fragen wie „Hat der Bus ein Klo?“. Angekommen in Bad Waldsee, stärkten sich alle erstmal ganz standesgemäß mit Kaffee und Kuchen, bevor es um 15 Uhr – aufgeteilt in zwei Gruppen – zur spannenden Museumsführung ging.

Zwischen nostalgischen Wohnmobilen, glänzenden Oldtimern und allerlei cleveren Erfindungen vergangener Camping-Generationen gab es viel zu entdecken – und natürlich auch reichlich Fotomotive. Nach vielen Eindrücken (und noch mehr Bildern) ging es gegen 17 Uhr gemütlich zurück zum Campingplatz.

Den perfekten Abschluss fand der Ausflug bei einem gemeinsamen Abendessen im Ochsen in Schechingen, wo man den Tag bei gutem Essen, angeregten Gesprächen und viel Gelächter ausklingen ließ.

Da dieser erste Ausflug ein voller Erfolg war, sind wir schon jetzt gespannt, wohin uns Alexander beim nächsten Mal entführt – vielleicht wieder in ein Museum, vielleicht auch einfach ins nächste Abenteuer.

Außerordentliche Mitgliederversammlung und Verabschiedung von Bruno Schlesinger

Am 10. Oktober fand im Zelt neben der Anmeldung eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Diese war notwendig geworden, da das Registergericht Ulm die im Februar beschlossene Satzungsänderung aufgrund der Einberufungsform zur JHV „per Zeitschrift oder schriftlich oder per Messenger“ für unzulässig erklärt hatte. In enger Absprache mit der zuständigen Richterin wurde daher ein zweiter Anlauf gestartet. So erfolgte die Einladung diesmal exakt nach den Vorgaben der Richterin und auch die zu ändernden Satzungspassagen wurden an die vom Gericht akzeptierte Fassung angepasst.

Im Vorfeld konnten sich die Mitglieder noch einmal ausführlich über die geplanten Änderungen informieren. Bei der anschließenden Abstimmung gab es dann ein klares Ergebnis: Die 84 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder nahmen die Satzungsänderung einstimmig an.

Nach dem offiziellen Teil wurde es gesellig: Beim gemeinsamen Abendessen – Braten und Spätzle von der Metzgerei Stütz aus Abtsgmünd, ergänzt durch ein beeindruckend vielfältiges Salatbüfett unserer Mitglieder – nutzte unsere 1. Vorsitzende Petra Koch die Gelegenheit, Bruno Schlesinger gebührend zu verabschieden. Nach 44 Jahren im Verein verlässt Bruno den CCWW zum 31. Dezember 2025 und verabschiedet sich in den wohlverdienten Camping- und Vereinsruhestand.

In ihrer Laudatio betonte Petra, dass der Verein Bruno gar nicht genug danken könne – für sein Engagement als Vorstand und Kassier, für seine Weitsicht und seine stets zukunftsorientierten Entscheidungen. Ohne Brunos klugen Blick nach vorn wäre der Verein heute wohl kaum so gut aufgestellt – und schon gar nicht wäre der Campingplatz im Besitz des Vereins. Auch Brunos Humor wurde besonders hervorgehoben. Einige Mitglieder hatten sich gewünscht, er möge zum Abschied noch einmal einen seiner Witze erzählen – und natürlich ließ sich Bruno nicht zweimal bitten.

Als Erinnerung an seine Zeit im Verein überreichten ihm Rita Wehde und Petra Koch ein Luftbild des Campingplatzes samt Götzenbachstausee und Umgebung, auf dem selbstverständlich auch Brunos Stellplatz zu sehen ist.

Anschließend ergriff Bruno selbst das Wort. Wie so oft lauschten alle gebannt seinen Geschichten und Anekdoten. Er erzählte von seinen ersten Eindrücken, als er 1981 mit seiner Margarete auf den Platz kam, und von seinem Werdegang – vom Sportwart über den ersten Vorsitzenden bis hin zum Kassier. Mit einem Augenzwinkern sprach er von „widerspenstigen Mitgliedern“ und vom „Loslassen des Amts, um neuen Ideen Raum zu geben“.

Ein besonderer Dank ging von Bruno an Marcus Lehmann, mit dem er immer gerne zusammengearbeitet hatte. Gemeinsam brachten sie unter anderem die Photovoltaikanlage als wichtige Säule für die Zukunft des Vereins auf den Weg.

Natürlich gedachte Bruno auch seiner Margarete, die er nach ihrer schweren Diagnose fünfeinhalb Jahre lang bis zu ihrem letzten Moment liebevoll begleitete – eine Zeit, die ihn stark geprägt und auch gezeichnet hat. Zum Abschluss gab er den Mitgliedern eine seiner typischen Lebensweisheiten mit auf den Weg:

„Altern ist ’ne tolle Sache, wenn man’s nicht spürt – ich spür’s!“

Er versprach, dem Club weiterhin treu zu bleiben, und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. An Petra Koch gerichtet fügte er augenzwinkernd hinzu:

„Du wirst dein Stückchen zu tragen haben – nimms!“

Abschließend erhoben sich alle zu Standing Ovations, um Bruno Schlesinger – diesen großartigen Menschen, der so viel für unseren Verein getan hat – gebührend zu verabschieden.

Auch Marcus Lehmann richtete noch einige persönliche Worte an Bruno. Er erinnerte mit herzlichen Anekdoten an ihre gemeinsame Zeit im Vorstand, dankte für die stets gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft Gesundheit, Kraft und alles erdenklich Gute.

Das anschließende Nachtischbüfett, das wieder einmal keine Wünsche offenließ, versüßte den Abschied zusätzlich. Bei gemütlichem Beisammensein, Gesprächen und Erinnerungen klang der Abend schließlich stimmungsvoll aus.

Ein großes Dankeschön geht an alle, die diesen besonderen Abend möglich gemacht haben: an das Zeltteam rund um Winni Wehde, die unermüdlichen Salatschnipfler, Dessertrührer und Kuchenbäcker, an das Küchenteam, das für reibungslose Abläufe sorgte, und nicht zuletzt an die spontanen Spülteams, die sich kurzerhand zusammenfanden, um dem drohenden Geschirrchaos heldenhaft die Stirn zu bieten.

So bleibt am Ende nur zu sagen:
Bruno, genieß deinen Ruhestand – aber lass dich trotzdem noch hin und wieder blicken.

3. Freundschaftstreffen der Senioren beim CCWW

Wenn auf unseren Gastplätzen 1 bis 3 plötzlich reger Verkehr herrscht, der Hof zur Tanzfläche mutiert, im Biergarten mehr gelacht als gezapft wird und der Platzdienst Alarm schlägt, weil gleichzeitig Whiskey UND Klopapier ausgehen – dann ist eins ganz sicher:

Sie sind wieder da!

Und wie! Schon zum dritten Mal fanden sich 13 reiselustige Senioren (8 Einheiten) aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz beim CCWW ein, um gemeinsam mit den „einheimischen“ Senioren das mittlerweile legendäre Freundschaftstreffen samt Bouleturnier zu feiern. Vom 11.07. bis zum 24.07.2025 wurde hier nicht nur das Alter, sondern vor allem das Leben gefeiert – mit allem, was dazugehört: da wurde fröhlich gefeiert, gekocht, gegessen, gespielt, gewandert, gesungen, getanzt und… wer weiß, was sonst noch.

Dass wir keine Gastronomie auf dem Platz haben? Kein Problem! Diese Truppe weiß sich zu helfen: Selbstgekochtes, Gaststättenbesuche, Lieferdienste, Kaffeekränzchen deluxe und als Höhepunkt eine legendäre Schlammbowle zum Geburtstag – da blieb kein Glas und kein Herz leer.

Am Montag, den 14.07., wurde die bunte Truppe von unserer Petra Koch persönlich bei Kaffee und Kuchen willkommen geheißen. Nach einem herzlichen „Hallo“ durfte sie auch gleich zur Tat schreiten und als Glücksfee die Teams für die Bouleturniere ziehen – fair und mit Fingerspitzengefühl.

Besonders stolz sind wir auf unsere Marlies – trotz gebrochener Schulter ließ sie es sich nicht nehmen, am Bouleturnier teilzunehmen und holte mit Fränky gleich mal den 1. Platz im Mannschaftsturnier! Eine echte Kämpferin mit Boule-Herz.

Und hier die Siegerliste für die Ewigkeit:

Mannschaftsturnier

Platz 1 Fränky & Marlies

Platz 2 Wolfgang & Klaus Z.

Platz 3 Angelika & Klaus P.

Einzelturnier

Platz 1 Marko

Platz 2 Klaus Z.

Platz 3 Helga

So viel Lebensfreude, Sportsgeist und Zusammenhalt – da können sich viele Jüngere glatt eine Scheibe von abschneiden (und dann hoffentlich auch mit Schlammbowle runterspülen).

Wir freuen uns sehr, dass wir diesem wunderbaren Treffen eine Bühne geben durften – und hoffen, dass wir unsere jung gebliebenen, lautstarken und herzerwärmenden Senioren auch 2026 wieder bei uns begrüßen dürfen.

Clubausfahrt nach Dinkelsbühl vom 16. bis 18. Mai 2025 – Camping, Kuchen & Kultur

Gleich 25 Einheiten unseres CCWW folgten dem Ruf unseres Touristikreferenten Alexander Koch und machten sich auf zur diesjährigen Clubausfahrt auf den idyllisch gelegenen DCC-Campingplatz Seecamping Dinkelsbühl. Zwischen grünen Terrassen und Vogelgezwitscher hatten wir dort gleich zwei halbe Straßen für uns allein – das perfekte Setting für ein geselliges „Zusammenrotten“!

Schon am Freitagabend hieß es: Vespern wie die Könige – natürlich selbst organisiert, wie es unsere Tradition verlangt. Unter dem Motto „ebbes und a bissle meh“ wurden allerlei kulinarische Schätze ausgepackt, sodass sich in der gemütlichen Gaststätte „Landsknechtstube“, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, ein buntes Buffet aus kreativen und köstlichen Mitbringseln ergab. Unsere 1. Vorsitzende Petra Koch hielt ihre Begrüßungsrede schön knackig – damit sich niemand zu lange gedulden musste, bis der erste Bissen genossen werden konnte.

Der Abend verlief entspannt – ob bei Plaudereien in der Gaststätte oder unter der Markise am Wohnwagen bzw. Wohnmobil – alle ließen es gemütlich angehen und stimmten sich auf ein gelungenes Wochenende ein.

Am Samstagmorgen wartete schon das nächste Highlight: ein Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen ließ. Melanie, die gute Seele der Landsknechtstube, und ihr Team zauberten ein Festmahl mit allem Drum und Dran – vom Rührei bis zum frisch geschnittenen Obst, vom Joghurt bis zu einer riesigen Gebäckauswahl. Ein perfekter Start in den Tag!

Die Zeit nach dem Frühstück vertrieben wir uns mit Wandern, Einkaufstouren, Wickingerschach (alias Kubb), Sonnenbaden oder einfach beim gepflegten Schwätzle.

Am frühen Nachmittag kamen vor allem die Damen auf den Geschmack: Es stand eine fröhliche Sprizz-Verkostung auf dem Programm. Dank unseres neuen Sektlieferanten konnten Limoncello Sprizz, Erdbeer Sprizz und Aperol Sprizz probiert werden. Der Sieger war eindeutig: Der erfrischend zitronige Limoncello Sprizz überzeugte die Mehrheit, gefolgt vom Erdbeer Sprizz, während der Aperol Sprizz nur zwei Sympathie-Unterstützerinnen auf seiner Seite hatte. (Schade drum – aber man kann nicht jeden ins Herz schließen.)

Gestärkt mit einem Stück Kuchen – selbst gebacken von Melanies Mutter, vom Verein spendiert und mit Liebe serviert – ging es in die nächste Genussrunde. An der langen Tafel unter freiem Himmel ließ man sich den hausgemachten Blechkuchen schmecken und tankte Sonne, Kaffee und gute Laune.

Bevor dann am Abend das kulturelle Highlight des Ausflugs anstand, gab’s noch einmal ein schmackhaftes Abendessen in der Landsknechtstube: Braten mit Knödeln, Curryvarianten oder krosse Pommes mit Schnitzel – für jeden war etwas dabei. Petra Koch und Rita Wehde dankten dem Landsknechtstuben-Team, insbesondere Melanie, die trotz persönlicher Belastung mit ganzem Herzen für uns da war. Der überreichte CCWW-Wimpel hat nun einen Ehrenplatz über der Theke – und wir hoffen, der dazugehörige Sekt findet seinen Moment.

Und dann ging es zur Nachtwächterführung durch Dinkelsbühl, eine der schönsten mittelalterlichen Städte Deutschlands. Die Altstadt gleicht einem Bilderbuch mit Türmen, Stadttoren, Fachwerkhäusern und kopfsteingepflasterten Gassen. Die drei Stadtführer führten uns mit Witz, Charme und spannenden Anekdoten durch die Geschichte der Stadt. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zu sagenumwobenen Begebenheiten: Wir erfuhren, warum Dinkelsbühl „die Stadt, die niemals zerstört wurde“ genannt wird – und dass die Türmerin auch heute noch über das Städtchen wacht.

Nach der nächtlichen Entdeckungstour klang der Abend bei Bier, Wein und Lichterkettenstimmung aus.

Am Sonntagmorgen versammelten wir uns noch einmal an einer langen, gemeinsamen Frühstückstafel, bevor es hieß: Abschied nehmen, einladen, losfahren. Mit vollem Bauch, vollen Herzen – und vielleicht der einen oder anderen zusätzlichen Kalorie im Gepäck.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Touristikreferenten Alexander Koch und unseren Orgaleiter Winni Wehde für die hervorragende Organisation und an Melanie mit ihrem Team für die liebevolle Betreuung. Ihr habt das Wochenende unvergesslich gemacht!

Fazit: Dinkelsbühl hat uns mit seiner historischen Kulisse begeistert, das Camping mit seinem Gemeinschaftsgefühl beflügelt – und beides zusammen war einfach eine unschlagbare Kombination.